Behinderung & Beruf
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Eingliederung (Lohnkosten)

Um die Eingliederung eines Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen, zahlt die Agentur für Arbeit einen Lohnkosten- bzw. Eingliederungszuschuss (EGZ) an den Arbeitgeber. Die Höhe und Dauer der Förderung richten sich nach den individuellen Eingliederungserfordernissen (Qualifizierung, Einarbeitung usw.):

  • Für behinderte und schwerbehinderte Menschen kann ein Zuschuss von bis zu 70 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts für bis zu 24 Monate gezahlt werden. Dies betrifft z.B. Arbeitnehmer, die einer besonderen Einarbeitung bedürfen, weil sie Berufsrückkehrer oder langzeitarbeitslos sind, oder weil sie wegen der Art und Schwere der Behinderung nur schwer vermittelt werden können.
  • Für besonders betroffene schwerbehinderte Menschen kann ein Zuschuss von bis zu 70 Prozent des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgelts für bis zu 60 Monate gewährt werden.
  • Bei besonders betroffenen älteren schwerbehinderten Menschen, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, kann die Förderungsdauer bis zu 96 Monate betragen.

Die Förderhöhe verringert sich in allen Fällen nach 12 Monaten stufenweise um jeweils 10 Prozent pro Jahr. Ein Mindest-Lohnkostenzuschuss von 30 Prozent des zu berücksichtigenden Arbeitsentgelts darf nicht unterschritten werden. Bei besonders betroffenen älteren schwerbehinderten Menschen erfolgt eine jährliche Reduzierung der Förderung um 10 Prozent erst nach 24 Monaten.